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Ein uralter „Geschlechterkampf“ wird während der Schwangerschaft in der Gebärmutter ausgetragen. Bei diesem Konflikt, der beginnt, wenn die Spermazelle zuerst das Ei trifft, geht es darum, wie viele der lebenswichtigen Ressourcen der Mutter in den wachsenden Fötus investiert werden sollen. Die Waffen, die in dieser elterlichen Auseinandersetzung über die Geburtsgröße geschwungen werden, sind eine besondere Art von Genen, die geprägten („imprinted“) Gene. Diese Gene sind mit chemischen Signalen versehen, epigenetischen Kennzeichen, die die Gene anweisen, aktiv zu werden oder still zu bleiben, abhängig davon, von welchem Elternteil sie kommen. Väter aktivieren Gene, die größeren Nachwuchs hervorbringen, während Mütter Gene für kleineren Nachwuchs einschalten. Miguel ist daran interessiert die Taktiken zu entdecken, die geprägte Gene anwenden, um das Fötuswachstum zu kontrollieren, insbesondere, wie sie in der lebenswichtigen Plazenta agieren, wo sich das Blut der Mutter und des Fötus vermengen und Nährstoffe ausgetauscht werden, um den Zustrom von Nährstoffen zum Fötus zu kontrollieren. Miguels Arbeit hat wichtige medizinische Implikationen, da Wachstumsstörungen des Fötus mit einer höheren Neugeborenensterblichkeit, größerer Wahrscheinlichkeit für mentale oder körperliche Defekte und einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes und kardiovaskuläre Krankheiten verknüpft sind.