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Für etwa ein Jahrhundert hielt man die Verpackung der DNA für die einzige Funktion der Histone. Seit den frühen Neunziger Jahren haben wir nun ein sehr viel „aktiveres“ Bild vom Nukleosom. Heutzutage stellen wir uns das Chromatin als ein dynamisches Umfeld vor, das durch post-translationale Modifikationen der Histon-Enden, die aus dem Zentrum des Nukleosomen hervorragen, reguliert wird. Unser Labor wertet aus, wie sich Histonmodifikationen und Chromatinkonfiguration allgemein auf die Reparatur der darunter liegenden DNA auswirken. Das Verständnis der Mechanismen der DNA-Reparatur hat große Bedeutung für Kernthemen der menschlichen Gesundheit, wie z.B. Altern, Immundefekte, Fruchtbarkeit und Krebs.